Vorsorgedokumente - ein Überblick

Vororgedokumente haben unterschiedliche Zielsetzungen und können einzeln aber auch in Kombination abgefasst werden.

Nachfolgend verwenden wir jene Bezeichnungen, die in Gesetzen oder in Rechtsprechung zu finden sind.

Unterschiedliche Formen von Vorsorgedokumenten

  • (Vorsorge)Vollmacht
  • Betreuungsverfügung
  • Patientenverfügung
  • Notfallbogen

(Vorsorge)Vollmacht

Mit einer Vollmacht wird eine Entscheidungsbefugnis auf eine andere Person übertragen. Für Entscheidungen im Bereich der Gesundheitssorge muss die Vollmacht schriftlich und detailliert abgefasst sein.

Betreuungsverfügung

Mit einer Betreuungsverfügung kann eine Person vorgeschlagen werden, die im Bedarfsfall durch das Betreuungsgericht zur rechtlichen Betreuerin bestellt wird. Es können auch neben der gewünschten Person inhaltliche Wünsche für die Ausübung der rechtlichen Betreuung genannt werden.
Eine Betreuungsverfügung kann Namen von Personen enthalten, die nicht zu rechtlichen Betreuer*innen bestellt werden sollen.

Patientenverfügung

Notfallbogen

Ein Notfallbogen ist die Dokumentation der Behandlungswünsche für eine Notsituation. Für die Anwendung im Bereich des § 132g SGB V (Adavance Care Planning) ist die Erstellung eines Notfallbogens empfohlen.

Dokumentierter Wille

Auch wenn ich keine Patientenverfügung erstellt habe, sind meine Wünsche von Bedeutung. Dazu wird dann ermittelt:

  • Behandlungswünsche
  • mutmaßlicher Wille

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